Königsfelden

Kunst auf Glas

Klosterkirche Königsfelden Klosterkirche Königsfelden
Nach einer ausgiebigen Fototour der Aare entlang passierte ich auf dem Nachhauseweg die Ortschaft Königsfelden. Kurzentschlossen entschied ich mich, der Klosterkirche einen Besuch abzustatten, um die berühmten Glasmalereien einmal im Original anzuschauen – allerdings ohne fotografische Hintergedanken. Die ganze schwere DSLR-Ausrüstung und Stativ blieben im Auto, lediglich meine kleine Knipse (Panasonic Lumix LX-3 mit Leitz «Summicron», KB 24 – 60 mm) begleitete mich.
Der zwischen 1325 und 1330 entstandene, weitgehend erhaltene Glasgemäldezyklus im Chor zählt zu den bedeutendsten europäischen Kunstwerken des 14. Jahrhunderts. Ich war dermassen beeindruckt von der Grösse und dem Detailreichtum der einzelnen Fenster, dass ich es nicht lassen konnte, einige Föteli aus freier Hand im halbdunkeln Chor zu machen – wohlwissend, dass weder Schärfe, Perspektive und Belichtung optimal sind.


HJK_03001_20090213_163756.jpg  HJK_03003_20090213_163919.jpg  HJK_03004_20090213_163959.jpg  HJK_03002_20090213_163855.jpg

Als ich zu Hause die Bilder auf den PC geladen hatte, bemerkte ich, dass diese eine aussergewöhnliche Schärfe und Farbtreue aufwiesen. Das ermutigte mich, einige Bearbeitungen mit Photoshop zu machen. Ich korrigierte die Perspektive und die allgemeinen Ton- und Farbwerte und isolierte die Fenster vor einem schwarzen Hintergrund.

HJK_03001_20090213_163756_C317_C323.jpg HJK_03002_20090213_163855_C321_C324.jpg HJK_03003_20090213_163919_C318_C325.jpg HJK_03004_20090213_163959_C320_C326.jpg

Anschliessend montierte ich die vier Fenster zu einem einzigen Bild zusammen.

Fotomontage

Aus den folgenden Ausschnitten kann man die Details der Fenster sehr gut sehen und beurteilen. Wie gesagt, mit einer kleinen Digitalkamera aus freier Hand in einer halbdunklen Kirche.

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