Ein kurzer Ausflug auf den winterlichen Säntis. Eine traumhafte Fernsicht und ein eiskalter Wind.

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Blick auf Unterwasser und die Churfirsten

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Blick gegen den Altmann (am rechten Bildrand), Fälentürme und Hundstein

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Chalbersäntis im Vordergrund, Gamserrugg und Chäserrugg im Hintergrund

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Lisengrat, Rotsteinpass und Altmann

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Stockberg aus der Luftseilbahn vom Säntis

 

In seinem Buch «Kompositionskurs der Fotografie» beschreibt Andreas Feininger seine persönlichen Ansichten zu Kompositionsregeln, welche in Fotolehrbüchern und Fotokursen immer wieder als verbindliche Vorgaben postuliert werden.

Zitat: «Ich will im Folgenden die verbreitetsten akademischen Kompositionsgesetze anführen, die meiner Meinung nach bestenfalls Halbwahrheiten, schlimmstenfalls aber unhaltbare Beschränkungen oder sogar ausgesprochene Irrtümer sind.

Wie ich es sehe, sind in der Fotografie die paar annehmbaren «Regeln» für die Komposition nichts weiter als unverbindliche Vorschläge, mit denen ein Fotograf vertraut sein soll, wobei es ihm aber dann auch freisteht, ihnen zu folgen oder sie zu ignorieren. Begründete Ausnahmen sind selbst für die eisernsten Regeln zu finden und das «Brechen der Regeln» ist gelegentlich das beste Mittel um eine ungewöhnliche Wirkung zu erzielen, vorausgesetzt natürlich, der Fotograf weiß was er tut.

  • Der «Goldene Schnitt» ist, wenn er auch zu ausgewogenen Proportionen führt, kein Allheilmittel. Gerade seiner harmonischen Wirkung wegen führt er leicht zu spannungslosen, daher langweiligen Ergebnissen. Mehr darüber später.
  • Wie der «Goldene Schnitt», so ist auch die Komposition in Form einer S-Kurve kein absolut sicheres Mittel, um ein Foto interessant zu gestalten, sondern ist durch übermäßige Anwendung zum vielleicht abgedroschensten aller bildnerischen Klischees verschlissen worden.
  • Die gesamte Theorie von «Leitlinien» im Foto — von Linien, die angeblich das Auge des Betrachters zu dem sogenannten Mittelpunkt des Interesses im Bilde führen — ist unhaltbar. Wissenschaftliche Untersuchungen dieser Theorie mit Hilfe besonderer «Augen-Kameras«, die die Augenbewegungen des Betrachters aufzeichnen, haben ergeben, dass sich das Auge sofort auf den Bildteil einstellt, der das größte Interesse hervorruft (aber nicht unbedingt mit dem Teil des Bildes übereinstimmt, den der Fotograf zum Mittelpunkt des Interesses ausersehen hat), wobei es die liebevoll konstruierten Leitlinien völlig außer acht lässt.
  • Kompositionen, die auf Dreiecken, gegenläufigen Diagonalen, harmonischen Kurven usw. basieren — grundsätzliche Klischees in den meisten Abhandlungen über Komposition und in Büchern gewöhnlich mit liebevoll gezeichneten Liniendiagrammen illustriert —, existieren nur in den Köpfen der Fotografen, die sie anlegen (und verknöcherten Anhängern der «alten» Fotografie). Tatsächlich kann jedes beliebige Foto, nötigenfalls indem man hier und da etwas abschneidet und einige Einbildungskraft zu Hilfe nimmt, nachträglich irgendeine Art von «Komposition», dreieckig oder sonst wie, beweisen. Allerdings sieht gewöhnlich der unbefangene Betrachter diese Anordnung erst, wenn man sie ihm erklärt, und dann findet er sie belanglos.
  • Der Horizont oder irgendeine andere Hauptlinie darf nie das Foto in zwei gleiche Teile zerschneiden, weil dann die Wirkung «monoton» wäre. Was soll ein Fotograf aber tun, wenn er die Absicht hat, den Begriff von Monotonie in seinem Bild auszudrücken?
  • Bewegung oder Tätigkeit soll im Bild stets von links nach rechts verlaufen, weil «man in dieser Richtung liest». Natürlich falsch. Ausserdem werden gewisse Sprachen von rechts nach links gelesen.
  • lm Foto sollte stets mehr Platz vor dem Objekt gelassen werden als hinter ihm. Ein Irrtum: ein bewegtes Objekt, das nahe an den Bildrand gesetzt wird, zu dem es sich hin bewegt, suggeriert «Ankunft», also einen Begriff, der oft von Bedeutung ist wie beispielsweise bei Rennen.
  • Bei Porträts sollte für das Modell, das nicht direkt in die Kamera blickt, im Bilde mehr Platz vor dem Gesicht als hinter dem Kopf gelassen werden. Nicht unbedingt richtig, zumal wenn Spannung ausgedrückt werden soll.
  • Helle Bildteile ziehen das Auge automatisch stärker an als dunkle. Das ist blühender Unsinn! Jede dunkle, scharf umrissene Form, die vor einem ausgedehnten hellen Hintergrund steht, bildet einen unmittelbaren Anziehungspunkt für das Auge, während der helle Hintergrund unbeachtet bleibt.
  • Die Wiederholung von gleichen oder ähnlichen Bildelementen führt zu besonders interessanten Fotos, den sogenannten «Pattern shots». Völlig unwahr! Es gibt keinen plausiblen Grund, warum ein Foto von einer Menge gleicher (und gewöhnlich uninteressanter) Objekte einem Bild überlegen sein sollte, das nur ein einziges Objekt zeigt. Tatsächlich wirkt ein «Pattern—shot» um so mechanischer und langweiliger, je vollkommener er ist. Ich komme hierauf später noch eingehender zurück.

Andererseits gibt es drei Regeln, die den Ausschnitt von Fotos betreffen, zu denen ich
nie eine Ausnahme gefunden habe.»
Zitatende

In einem weiteren Kapitel im gleichen Buch erwähnt er die drei Regeln, zu denen er – bei guten Bildern – nie Ausnahmen gefunden hat. 

Zitat: «Unschöne Bildbegrenzungen können verbessert werden, indem man kleine Ausschnittsveränderungen beim Vergrössern vornimmt. In dieser Hinsicht sollten drei Regeln beachtet werden — die einzigen »Kompositionsregeln, zu denen ich nie Ausnahmen gefunden habe:

  1. Kleine weisse Flächen, die in den Bildrand auslaufen, geben den Anschein, als sei der Bildrand «angeknabbert»; das wirkt um so unangenehmer, je dunkler die anschliessenden Flächen sind. Solche hellen Stellen macht man beim Vergrössern durch Nachbelichten dunkler.
  2. Runde Formen oder Kurven, die nahe am Bildrand liegen, sollten nie die Ränder des Bildes berühren. Entweder sollen sie durch genügenden Abstand vom Bildrand getrennt oder aber kühn angeschnitten sein, d. h., ein verhältnismässig grosser Teil der Kurve wird im Bild abgeschnitten.
  3. Linien, die mehr oder weniger diagonal gegen eine der Bildecken verlaufen, sollten nie genau den Winkel spalten, der von der waagerechten und senkrechten Kante des Bildes gebildet wird. Statt dessen sollten sie in genügender Entfernung von der Bildecke entweder in die senkrechte oder in die waagerechte Kante auslaufen.» Zitatende

Andreas Feininger:«Kompositionskurs der Fotografie», Econ Verlag GmbH Wien, 1974, ISBN 3430 12705 X, vergriffen.

 

Neue Fotostrecken sind verfügbar:

Viel Spass!

 

Ich habe mich wieder einmal aufgerafft zu einem Fotospaziergang in der Stadt. Das Stadtviertel Zürich West befindet sich in einer grossen Veränderung vom einstigen stolzen Industriestandort zum modernen Dienstleistungszentrum mit teilweise spektakulärer Architektur. Also los. Mit Weitwinkelobjektiv (17 – 35 mm) an meiner Sony und der kleinen Fuji X100 habe ich mich auf den Weg gemacht. Der "Eingang" zur Stadtwanderung befindet sich unter der neu renovierten Hardbrücke.

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Hier treffen noch alt und neu zusammen. Alte Häuser, alternative Architektur und "Kunst am Bau" zwischen Viadukt und Hardbrücke.

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Der neue Prime Tower ist wohl das bekannteste und das höchste Gebäude der Stadt. Es ist 126 m hoch und besitzt 36 Stockwerke. Der Blick durch den alten Viaduktbogen ist spektakulär.

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Da der Tower oben "dicker" ist als unten, ist es gefährlich, die stürzenden Linien bei der Nachbearbeitung vollständig auszugleichen, da sonst ein völlig unnatürlicher Eindruck entsteht. Also ein bisschen schief lassen.

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Auch hier findet man immer wieder alt neben neu.

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Da wollte wohl jemand dem Prime Tower Konkurrenz machen mit ein paar aufeinander gestapelten Containern.

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Aber auch die nahe Sicht auf den grosszügigen Eingang ist nicht ohne. Alles spiegelt sich irgendwo in einer anderen Fassade. Man fühlt sich beinahe wie in Manhattan.

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Und weiter geht es Richtung Pfingstweidstrasse/Turbinenplatz. Auch der Mobimo Tower erreicht eine stattliche Höhe. Davor verharrt das bekannte Nagelhaus als Relikt aus vergangenen Tagen. Die Besitzer weigern sich standhaft zu weichen und das Gebäude dem Abriss zu opfern.

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Der Turbinenpark ist mittlerweile der grösste Park der Stadt Zürich. Allerdings kommt er mir noch ein bisschen kahl daher.

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Gerade gegenüber das Gebäude "Puls 5". Das ist die alte Giesserei, welche im Inneren noch erhalten ist aber eine moderne Hülle erhalten hat.

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Hier habe ich die stürzenden Linien bewusst ganz korrigiert obwohl ich sehr nahe stand. Dadurch entsteht ein guter Eindruck von der Grösse des Komplexes.

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Im Innern sieht man noch das Skelett der alten Grossgiesserei. Architektonisch sehr gut und auch harmonisch gemacht – finde ich.

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Alt und neu nebeneinander

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Moderne Innenhöfe mit klaren geraden Strukturen findet weiter Richtung Hardturm.

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Gegen Ende des Viertels stosse ich auf die bekannten Bernoulli-Häuser. Eine ganze Siedlung, welche vom bedeutenden Architekten Hans Bernoulli zwischen 1914 und 1929 erbaut wurde.

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Ein anderes markantes, allerdings schon etwas älteres Gebäude taucht beim weiterwandern auf: Das Technik-Gebäude Herdern der Swisscom.

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Aha – Asphalt fertig – Stadt fertig? Fährt das Tram ins Nirgendwo?

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Nein, natürlich nicht, es fährt durchs Grüne an den Hardturm-Sportplätzen vorbei bis zur Europabrücke und weiter bis zum Werdhölzli. Es ist aber nicht mehr der Vierer sondern die neue 17. Der Vierer hat eine neue Route zum Bahnhof Altstetten.

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Mein Spaziergang geht zu Ende. Die Kirche Höngg rückt auch schon ganz leise und scheu ins Blickfeld.

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Das ehemalige Industrieviertel zwischen Hardbrücke und Hardturm ist im Aufbruch. Alles spricht vom aufstrebenden Stadtteil Zürich West mit dem höchsten Gebäude der Stadt Zürich, dem Prime Tower. Aber da gibt es noch viel mehr zu entdecken. Moderne Architektur, grosse Parkanlagen und dazwischen immer wieder die Reste der zu Ende gegangenen Industrie-Ära.

Ich habe einige der Eindrücke in Bildern eingefangen und hier veröffentlicht.

Viel Spass … ein Besuch von Zürich West lohnt sich.

 

Einige Bilder einer leichten Wanderung auf der bekannten Strada Alta über der Leventina im Tessin. Fotografisch gibt die Wanderung nicht viel her, da sie meist im Wald verläuft mit beschränkter Aussicht ins Tal und auf die gegenüberliegenden Berge.

Hier geht es zu den Bildern.

 

Für den Internet Browser «Mozilla Firefox» gibt es zwei komfortable add-ons, um die ExIF-Dateien aus Bildern mittels Mausklick auszulesen und anzuzeigen.

FxIF 0.4.3 zeigt in konzentrierter Form die wichtigsten ExIF Daten wie Kamera, Aufnahmedatum und Aufnahmeeinstellungen an. Es genügt für die meisten Anforderungen. Empfohlen.

FxIF

ExIF Viewer 1.65 zeigt nicht nur die wichtigsten, sondern alle verfügbaren ExIF-Daten an. Ausserdem kann er auch lokale Bilder von der Festplatte analysieren.

Exif

Beide add-ons können über den add-on-Manager von Firefox geladen und installiert werden (Menü «Extras» –> «Add-ons» –> «Add-ons suchen»).

Mit einem Rechtsklick auf ein Bild im Browser öffnet sich ein entsprechendes Menü:

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«EXIF-Daten» gilt für das «FxIF-add-on»; «Zeige Exif Daten» für den «ExIF Viewer». Es können also beide add-ons parallel geladen werden.

Natürlich werden ExIF Daten nur angezeigt, wenn sie beim Hochladen der Bilder nicht unterdrückt wurden.

 

Die «Blaue Stunde» kennen wir ja schon zur Genüge. Sie findet jeweils etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang und eine Stunde nach Sonnenuntergang statt. Die Sonne ist also nicht mehr über dem Horizont sichtbar.

Die Zeit nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang (ebenfalls eine knappe Stunde) nennen wir hingegen die «Goldene Stunde». Die Sonne steht also bereits bzw. noch knapp über dem Horizont.

Das Licht der tiefstehenden Sonne taucht die Landschaft in warme Farbtöne und erzeugt lange Schatten, welche unseren Bildern eine ausgezeichnete Tiefenwirkung und lebendige Strukturen verleiht. Bilder um die Mittagszeit hingegen erzeugen mit dem harten gerichteten Licht kurze Schatten und viel Kontraste.

Wann findet denn nun diese «Goldene Stunde» statt? Dafür gibt es auf dem Web zahlreiche Dämmerungsrechner, welche die gewünschten Zeiten abhängig von der geografischen Position und dem Datum sehr exakt liefern.

Mein Favorit ist der Dämmerungsrechner von JeKoPhoto, welcher nebst der blauen Stunde, der goldenen Stunde auch Mondauf- und -untergang zeigt.

Hier noch ein schönes Beispiel kurz vor Sonnenuntergang in der Weissen Wüste von Ägypten (am 6. Oktober 2010 um 17:43 Uhr Lokalzeit)

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Schon lange suche ich nach einer neuen ständigen Begleiterin für meine kleinen Ausflüge, Bergtouren und Reportagen. Eine Kamera, welche handlich, klein und immer dabei ist und trotzdem alle Qualitätsmerkmale einer grossen Spiegelreflexkamera aufweist.

Natürlich gibt es viele kleine Kompaktkameras, welche qualitativ sehr gute Bilder machen und die die Westentasche passen. Sie alle haben aber für mich (unter anderem) einen entscheidenden Nachteil: Sie haben keinen Sucher. Ich bringe es einfach nicht übers Herz, mit ausgestreckten Armen und zugekniffenen Augen in der Öffentlichkeit zu fotografieren. Insbesondere bei hellem Tageslicht, wenn das Bild auf dem LCD-Display kaum mehr sichtbar ist.

Es gibt noch zwei Kompakte mit Sucher; die Canon Powershot G12 und die Nikon Coolpix P7000, aber deren Sucher sind – mit Verlaub – Gucklöcher und taugen nicht wirklich als Sucher. Ausserdem verfügen sie über einen viel zu kleinen Sensor.

Dann gibt es selbstverständlich noch die Leica M9, welche alle meine Anforderungen mehr als erfüllen täte, aber sie liegt als Zweitkamera preislich weit ausserhalb meinen Vorstellungen und spielt als Messsucherkamera in einer anderen Liga. Für die Leica X1 kann ein optionaler Sucher gekauft und aufgesteckt werden – zusammen mit der Kamera über 2000 CHF.

Deshalb hiess es warten und hoffen, dass irgendein Kamerahersteller sich meiner erbarmt und meine minimalen Anforderungen und Wünsche erfüllt:

  • Lichtstarkes und qualitativ hochstehendes Objektiv im mittleren Weitwinkelbereich (nicht zwingend Wechselobjektiv und nicht zwingend Zoomobjektiv)
  • Optischer und lichtstarker Sucher mit eingeblendeten Details (kein Guckloch)
  • Grosser Sensor im Format APS-C (kein Minisensor)
  • RAW-Format-Unterstützung
  • Volle manuelle Einstellmöglichkeiten

Und siehe da: An einer Messe für Fotografie in Zürich entdeckte ich Fuji-Stand die Fujifilm X100. Ich nahm sie in die Hand, pröbelte ein wenig damit herum und liess mir die technischen Daten erklären. Diese deckten sich vollständig mit meinen Wünschen (siehe oben).

Es brauchte keine langen Überlegungen mehr und ich habe das Teil bestellt. Allerdings spielte mir der Tsunami in Japan einen Streich. Die Kamera wird in Japan hergestellt (nicht in China) und zwar im Katastrophengebiet, dadurch gab es recht grosse Lieferverzögerungen von einigen Monaten.

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Mehr Details über diese innovative Retro-Look-Kamera gibt es natürlich hier auf der Herstellerseite.

Aber nun ist sie da und hat mich schon auf zwei Bergwanderungen begleitet. Ich bin begeistert!

  • Die Bildqualität ist dank des festeingebauten Objektives mit einer Brennweite von 23 mm (35 mm Kleinbild) hervorragend.
  • Der optische Sucher mit den eingeblendeten Details ist hell und gross und zeigt wirklich das ganze Bild. Als Weltneuheit kann alternativ auch der LCD als elektronischer Sucher in den Sucher eingeblendet werden.
  • Der Sensor entspricht in Grösse und Auflösung einer normalen Spiegelreflexkamera (APS-C)
  • RAW-Format und manuelle Einstellmöglichkeiten sind selbstverständlich.

Hier die Links zu den ersten Bildern:

Die X100 wird mich in Zukunft auf allen meinen Wanderungen und Reportagen begleiten – ich warte noch auf das braune Lederetui, welches den Retro-Look vervollständigt und die mitleidigen Blicke aller Nikon-/Canon-/Sony-Spiegelreflex-Fotografen mit ihren Monsterausrüstungen werden mir sicher sein … obwohl ich auch zu ihnen gehöre.

 

Grauverlaufsfilter sind für Landschaftsfotografen ein unentbehrliches Hilfsmittel, um den meist zu hellen Himmel gegenüber dem meist zu dunklen Vordergrund abzudunkeln.

Digitale Verlaufsfilter sind in den meisten Bildbearbeitungsprogrammen verfügbar, so auch in Photoshop und Photoshop Elements. Auch existieren eine Menge von Anleitungen, wie sie auf das Bild angewendet werden können. Die meisten Methoden haben aber gravierende Nachteile (zum Beispiel die gegenseitige Beeinflussung von Vorder- und Hintergrund). Die folgende Anleitung basiert auf Photoshop Elements 8.0 sowie auf Photoshop CS4 (etwas einfacher). Die Methode genügt professionellen Ansprüchen und ist trotzdem einfach in der Anwendung.

Zum Artikel «Grauverlaufsfilter»

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